Toulouse – Top 5

Reisezeitraum: Sommer 1998, Dezember 2018, Dezember 2019
  • Toulouse ist eine Stadt in Südfrankreich am Fluss Garonne. Die Stadt ist durch Kanäle – den Canal du Midi und den Garonne-Seitenkanal – mit dem Mittelmeer und dem Atlantik verbunden. Deshalb war einer der ersten Anlaufpunkte für meine Stadtbesichtigung auch die Brücke Pont Neuf. Hier hat man einen tollen Blick auf die Stadt und kann einen tollen Spaziergang entlang des Wassers machen. Besonders die Sehenswürdigkeiten des Stadtkerns kann man von hier aus gut zu Fuß besuchen. Ich bin während meiner Au-Pair Zeit in  Labastide-Murat (Region Okzitanien ca. 140km entfernt) im Sommer 1998 schon einmal einen Tag in der Stadt gewesen und wollte jetzt sehen, was sich 20 Jahre später alles verändert hat.
  • Diese viertgrößte Stadt Frankreichs, die aufgrund seiner zahlreichen Bauwerke aus roten Ziegelsteinen auch la ville rose – die „rosarote Stadt“ – genannt wird, hat eine sehr alte Geschichte. Das zeigt sich auch an den vielen historischen Gebäuden des Zentrums. Man muss auf jeden Fall zum Capitole (Rathaus), das gerade abends so richtig strahlt. Dabei kann man den Turm (Donjon) aus dem 16. Jh. und die Fassade aus dem 18. Jahrhundert sehen. Im Inneren La Salle des Illustres (Prunksaal mit Deckengemälden) und das berühmte Opernhaus Théâtre du Capitole im südlichen Seitenflügel. Auf dem Place du Capitole lässt sich der französische Nationalstolz am besten nachempfinden. Die gotische Kathedrale Saint Etienne oder das Dominikanerkloster Les Jacobins mit der Grabstelle des hl. Thomas von Aquin sind weitere Sehenswürdigkeiten in der Altstadt. Dann gibt es noch viele Patrizierhäuser im Renaissance Stil und einige Notre-Dame Kirchen.
  • Was wäre Frankreich ohne seine Küche. Einen Vorgeschmack darauf kann man sich am besten auf Lebensmittelmärkten holen. Ich war beim Marché Viktor Hugo ganz im Zentrum. Hier gibt es alles an Fisch, Fleisch und Gemüse. Typisch für die Küche von Toulouse ist das Cassoulet, ein Eintopf aus weißen Bohnen und verschiedenen Fleischsorten. Franzosen essen auch gerne Ente bzw. Gans. Typisch hier ist das Confit d’oie (eingemachtes Gänsefleisch) oder die Terrines de foie gras (Gänsestopfleber) und die magret de canard – Entenbrust mit grünen Bohnen. Ach ja rund um den Markt finden sich ganz typisch zahlreiche Chocolatiers und Käsegeschäfte. Was wäre ein Besuch in Frankreich ohne ein Pain au chocolat und ein frisches Baguette au fromage!
  • Gewohnt habe ich etwas außerhalb des Zentrums in Purpan im Hotel Ibis Purpan. Preis – Leistung war hier top und mit der Straßenbahn ist man in ein paar Stationen bei der Metro und dann gleich im Zentrum. Ein netter Wohnbezirk und nur vier Straßenbahnstationen weg vom Flughafen. Das ist auch etwas besonders. Man verlässt den Ankunftsterminal vom Aéroport Toulouse-Blagnac und steigt gleich ums Eck in die Straßenbahn ein. Sehr praktisch.
  • Das Nachtleben habe ich während meines Städtetrips nicht so ausgiebig ausgekostet. War ja für ein Balboa Tanzfestival hier und habe somit meine Nächte im Le SING SING Tanzstudio im Quartier Purpan verbracht.
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Daniela Lehenbauer​

Als Kommunikationsmanagerin sehe ich mich als Netzwerkerin, Geschichtenerzählerin, Event Expertin, Krisen- und Changemanagerin, Analystin und Strategin. Hier schreibe ich über tolle Momente meines Lebens. Viel Spaß beim Stöbern.

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