Schweiz Rundreise

Reisezeitraum: Sommer 2005, Winter 2012, März 2018, April 2018, Juli 2018, Jänner 2019

  • Für die Schweiz werde ich jetzt mehr als Top 5 Highlights herauspicken. Bei jedem meiner Besuche wurde ich mit einer Attraktion mehr belohnt, deshalb habe ich den Beitrag eher als Rundreise der Highlights angelegt. Jede Reise startete aber durch die Zug bzw. Flugankunft in Zürich. Die Stadt hat einiges zu bieten. Die Bahnhofsstraße mit seinen ganzen Einkaufsgeschäften, Restaurants und Bars und dann natürlich der Zürich See, der zum Spazierengehen einlädt. Wer im Winter in Zürich ist und gerne Eislaufen geht besucht die 6.000m² große Dolder Kunsteisbahn. Im Sommer ist dort auch das Freibad, das durch seine Lage am Waldrand punktet. Dann muss man in der Stadt auch unbedingt ein Käse-Fondue in den vielen Restaurants der Innenstadt probieren. Nicht gerade günstig, dafür ausgiebig für drei Tage. Aussichtplattform, Brücke und Viertel gegenüber. Besonders beeindruckend fand ich den Besuch in der FIFA Unternehmenszentrale. Bei der Tour durch das Gebäude sieht man die komplett aus Marmor gestaltete Gebetskathedrale im Untergeschoss. Ein ganz inspirierender und andächtiger Ort.
  • Wenn ich nicht in Zürich gewohnt habe, dann war ich bei Freunden in Önsingen, einem kleinen Ort im Kanton Solothurn in der Deutschschweiz, ca. 1 Stunde von Zürich entfernt untergebracht. Von dort aus sind alle Ausflugsziele immer in 1-2 Stunden Fahrtzeit erreichbar. Gleich nebenan gibt es den malerischen Ort Solothurn, der durch sein historisches Herrschafts-Zentrum besticht. Der Ort liegt am Fluss Aare und in den Restaurants und Bars am Flussufer kann man herrlich einen Aperitif trinken.
  • Luzern ist sowohl im Sommer als auch im Winter eine der nettesten kleinen Städte, die man wunderbar zu Fuß durchstreifen kann. Der kleine Ort in der Zentralschweiz liegt am Vierwaldstättersee, besticht durch seine Alpennähe und ist bekannt aufgrund seiner Kapellbrücke, die zweitlängste gedeckte Holzbrücke Europas. Da die Stadt durch die Reuss geteilt wird, besitzt sie mehrere Brücken, welche die Altstadt mit der Neustadt verbinden. Ach ja und nicht zu vergessen der Schwanenplatz mit seinen ganzen Uhr- und Schmuckgeschäften. Im Winter gibt es rund herum nette Punschhütten und im Sommer kann man in den Straßencafés seinen Aperol Sprizz trinken. Rund um Luzern befinden sich zwei bekannte Berge. Der Pilatus, als sagenumworbene letzte Ruhestätte des Pontius Pilatus, dessen Besteigung im Mittelalter strengstens verboten war und heute mit Zahnradbahn, Panorama-Gondelbahn und einer Luftseilbahn erklommen werden kann. Und der Rigi, als Königin der Berge, mit der ersten Bergbahn Europas. Mit der Luftseilbahn ab dem Ort Weggis fahren wir in nur 10 Minuten in das Dorf Rigi Kaltbad auf 1.400m Seehöhe, das Ausgangspunkt für die Wanderung war. Traumhaftes Berg- und Talpanorama bietet sich einem hier einem auf 120 km Wanderwegen.
  • Die Stadt St. Gallen liegt an der Steinach, einem Fluss, der in den Bodensee mündet und seine zwei bekanntesten Sehenswürdigkeiten, Stiftskirche und Stiftsbibliothek, wurden von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen und dürfen bei einem Besuch der Stadt nicht fehlen. Wenn man durch die Stadt geht wird man unweigerlich auf die vielen Stickereien aufmerksam, die beinahe in jedem Geschäft zum Kauf angeboten werden und die Stadt so bekannt gemacht haben. Tradition wird hier somit groß geschrieben und auch das kulturelle Angebot. Man sollte gerade im Sommer dem kulturellen Programm in und um den Stadtpark folgen und ein Tipp sind auch die St. Galler Festspiele mit Freilicht-Opernproduktionen und einem Rahmenprogramm mit Konzerten und Tanzdarbietungen.
  • Ein unverzichtbares Sight-Seeing Erlebnis in der Schweiz sind sicher die Rheinfälle. Wir haben im Ort Dachsen geparkt, sind runter an das Rheinufer gelaufen und dann am Rhein entlangspaziert bis zu den bekannten Wasserfällen. Das Ticket für die Besichtigung kauft man direkt am Wasserfall und schon kann man rund herum spazieren und die gewaltige Energie des Wassers spüren.
  • Bern ist eine der schönsten schweizer Städte. Nicht nur, weil sie über alles typisch Schweizerische verfügt, sondern weil sie einen Ticken „cooler“ ist als alle anderen Städte hier. Ein bisschen mehr jüngere, alternativere Kultur würde ich sagen.  Die Berner Altstadt wurde in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen und ist sicher die Hauptsehenswürdigkeit hier. Das Besondere daran sind die Geschäfte mit ihren Lauben, die die Altstadt zu einer der längsten gedeckten Einkaufsstrassen Europas machen. Vielen Brunnen (Läuferbrunnen, Vennerbrunnen, Mosesbrunnen, etc.) prägen das Stadtbild. Die Berner Stadt befindet sich auf zwei Ebenen. Die neueren Quartiere sind mit der Altstadt durch Hochbrücken verbunden. Unbedingt ansehen sollte man sich das Münster und dann einen Café im Café Einstein auf der Münsterplattform trinken. Toller Blick auf die umliegende Landschaft und die schönen Gebäude am Flussufer der Aare. Ach ja und wer noch etwas Zeit zur Verfügung hat besucht noch das Einstein Museum.
  • Ganz toll war im Frühjahr die 5-Seen Wanderung am Pizol. Entweder man nimmt die Pitzolbahn in Bad Ragaz oder in Wangs und fährt auf rund 2.000 Meter Seehöhe. Von dort kann man sich die Route aussuchen und sich die Gletscherseen Wangsersee, Wildsee, Schottensee, Schwarzsee und Baschalvasee ansehen. Übernachtet haben wir auf 1.500 Meter Seehöhe im Berghotel Furt, die wirklich eine einmalige gute selbstgemachte Küche haben. Besonders der Marillenkuchen mit Schlagobers war ein Traum.
  • Alle Wintersportbegeisterten sollten sich im Winter in die Schweizer Berge begeben. Für alle, die nicht Skifahren möchten, könnte ich die längste Schlittelabfahrt der Welt in der Region Interlaken empfehlen. Im Wintersportort Winterthur startet man mit dem öffentlichen Bus die 30minütige Fahrt auf rund 2.000 Meter bis zur Bussalp. Dort kann man sich dann seine Rodeln ausborgen und nach Herzenslust entweder raufmarschieren bis zum Faulhorn auf 2680 Meter oder aber gleich mit der Abfahrt ins Tal starten. Auf der insgesamt 15-Kilometer langen Rodelstrecke kann man dann immer mal wieder in den kleinen Hütten am Rand Halt machen und sich einen Jägermeister genehmigen. Darüber hinaus hat man während der gesamten Abfahrt das tolle Bergpanorama von Eiger und Lauberhorn vor sich. 

 

 

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Daniela Lehenbauer​

Als Kommunikationsmanagerin sehe ich mich als Netzwerkerin, Geschichtenerzählerin, Event Expertin, Krisen- und Changemanagerin, Analystin und Strategin. Hier schreibe ich über tolle Momente meines Lebens. Viel Spaß beim Stöbern.

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