Meran – Top 5

Reisezeitraum: Juli 2018

  1. Meran, als zweitgrößte Stadt in der italienischen Provinz Südtirol, ist eine gelungene Mischung aus Österreich und Italien. Aufgeräumt und strukturiert mit dem gewissen Dolce Vita der Italiener. Prägend für die Stadt ist sicher das Kurhaus, die Stadt ist ja seit dem 19. Jahrhundert als Kurort bekannt und die historischen Bauten. Wenn man sich im Tourismusbüro direkt im Stadtzentrum einen Plan holt, kann man Themenrundgänge zum „Mittelalterlichen Meran“, „dem Meran der Habsburger“ oder „Merans Museen“ machen. Zu sehen gibt es viel, am schönsten ist es aber, die Stadt bei einem günstigen und guten italienischen Espresso in einem der Terassencafés auf sich wirken zu lassen.
  2. Gewohnt haben wir in Schenna im Hotel Tannerhof. Schenna liegt ca. 3 km von Meran und 25 km von Bozen entfernt hoch oben auf dem Berg mit tollem Blick auf das Meraner Becken. Zum Anschauen gibt es das Schloss Schenna, das Mausoleum und die Alte Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, aber das Beste dort oben ist sicher der Genuss eines kalten Glas Weißwein in einer der unzähligen Weingärten. An einem heißen Tag sollte man auch unbedingt ins Panorama Freibad Lido Schenna. Mega Ausblick auf Meran und die umliegende Bergwelt, eine Wasserrutsche, eine große Liegewiese, ein Sprudelbecken und ein Restaurant mit Sonnenterrasse.
  3. Wen man nach Südtirol fährt sollte man eine gewisse Wanderleidenschaft mit sich bringen, da die Berge rund um Schenna, Meran und Bozen einfach dazu einladen. Wir sind von Verdins mit der Seilbahn Verdins-Tall auf 1.450 Meter Seehöhe und dann weiter mit dem Sessellift Tall-Grube rauf auch 1.800 Meter Seehöhe ins Wandergebiet Tall-Hirzer. Der Einsersessellift ist wirklich noch eine Rarität und bietet einen spektakulären Blick auf das Tal und die Berge. Oben kann man dann nach Herzenslust auf den insgesamt 80km bestens markierten Wanderrouten seine eigene Route zusammenstellen. Ach ja die vielen Almen bieten auch noch authentische Tiroler Küche. Ich habe in der Staffelhütte ausgezeichnete Spinatknödel mit Parmesan gegessen.
  4. Wer in Südtirol ist sollte sich auch unbedingt die Gärten von Schloss Trautmannsdorf ansehen. Diese einzigartige Erlebniswelt mit Pflanzen aus aller Welt, Erlebnisstationen und botanischer Unterwelt ist sicher einen Besuch wert. Besonders gefallen hat mir die Sissi Terrasse und der Mattheo Thun’scher Gucker, eine Aussichtsplattform in schwindelerregender Höhe. Abends kann man sich einen Picknickkorb holen und gemütlich in der Wiese rund um den Teich italienische Antipasti genießen.
  5. Ach ja und das Essen. Wenn man die Südtiroler Küche zusammenfassen würde kommt man an Greaschtl, Graukas, Krapflan und Knedl nicht vorbei. Also das Tiroler Gröstl mit herzhaftem Speck, der würzige Graukäse, dann die in Fett herausgebackenen Teigwaren und natürlich Knödel in allen Variationen. Ziemlich deftig und dazu immer ein gutes Glas Wein. Für ein Wochenende geht das schon mal.

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Daniela Lehenbauer​

Als Kommunikationsmanagerin sehe ich mich als Netzwerkerin, Geschichtenerzählerin, Event Expertin, Krisen- und Changemanagerin, Analystin und Strategin. Hier schreibe ich über tolle Momente meines Lebens. Viel Spaß beim Stöbern.

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