Istanbul – Top 5

Reisezeitraum: Mai 2009, Mai 2018

  • Istanbul ist definitiv ein Shopping Mekka. Was wäre ein Besuch der Stadt ohne einen Abstecher auf den Großen Basar im Herzen der Altstadt. Tausende von Shops bieten Selbstgemachtes aber auch jede Menge Ramsch. Wer Tücher und Taschen sucht, findet aber sicher das Richtige. Auch den Gewürzbasar (oder Ägyptischer Markt genannt) sollte man besuchen und sich wieder mit den notwendigsten und vielleicht auch mal außergewöhnlichsten Gewürzen eindecken. Ein Muss sind die duftenden Öl-Essenzen zum Ausprobieren. Im modernen Teil von Istanbul genau gegenüber in Beyoglu bietet sich einem ein anderes Bild. Auf der großen Shoppingmeile Istiklal Caddesi gibt es vom Designgeschäft bis hin zur internationalen Buchhandlung alles was das Herz begehrt. Ein Abstecher bei Beymen, die türkische Antwort auf Harrods, bietet jede Menge Designerlabels und geht sich auch noch aus. Zum Entspannen gibt’s tagsüber jede Menge türkischen Kaffee oder Ayram (türkischer Joghurt-Drink) in den Straßencafés.
  • Zum Thema Wohnen lässt sich in Istanbul je nach Budget und Vorlieben unheimlich viel finden. Besonders toll find ich aber das Wohnen auf der asiatischen Seite in Kadiköy mit seinen Märkten, Restaurants und der einladenden Standpromenade. Nicht nur, weil das Parkhouse Hotel & Spa absolut empfehlenswert ist, die asiatische Seite bietet für mich noch viel mehr ursprüngliches Istanbul. Und ein besonderer Vorteil: Für die Stadtbesuche kann man um ein paar Cent jeden Tag die Fähre nehmen und vom Hafen Kadiköy nach Eminönü in Istanbuls Zentrum fahren. Man erspart sich somit die obligatorische Schifffahrt auf dem Bosporus – obwohl man die auch machen sollte! Genial ist die frische Meeresbrise jeden Morgen mit dem großartigen Panorama auf die Altstadt mit der Blauen Moschee und der Genuss des Sonnenuntergangs jeden Abend bei der 20minütigen Fährfahrt.
  • Natürlich steht in einer Stadt wie Istanbul auch Kultur am Programm. Das Museum Hagia Sophia mit ihren 4 Minaretten ist ein Muss und auch ein Besuch in der Blauen Moschee darf nicht fehlen. Für den Besuch immer ein Tuch mitnehmen, um ev. nackte Haut zu bedecken. Auf der anderen Seite des Bosporus, im Stadtteil Tünel, steht noch der Tarihi Galata Kulesi (der historische Galata Tower) am Programm. Da ich es Stadtbesichtigungen gerne hoch hinauf mag, steige ich auf den 61 m hohen ältesten Turm Istanbuls und genießen den 360° Rundumblick auf die Stadt. Anschauen sollte man sich auch den Topkapı-Palast, der jahrhundertelang der Wohn- und Regierungssitz der Sultane sowie das Verwaltungszentrum des Osmanischen Reiches war. Der Palast besteht nicht aus einem einzelnen, sondern getreu der türkischen Tradition aus mehreren Gebäuden in einem großen Garten. Man kann durch die unterschiedlichen Höfe spazieren, sich die prächtigen Gärten ansehen und im Restaurant einen tollen Blick auf das Meer und den Hafen der Stadt genießen.
  • Nach all den Besichtigungen steht noch der obligatorische Hamam Besuch am Programm. Was gibt es besseres als sich einschäumen, abrubbeln und sich massieren zu lassen. Herrlich entspannt und sauber geht’s dann weiter zum Essen.
  • Und Essen ist in Istanbul so eine Sache. Jeder kennt die türkische Küche durch die Kebabstände, die in jeder europäischen Stadt wie Pilze aus dem Boden sprießen. Die türkische Küche hat natürlich noch viel mehr zu bieten: Angefangen beim türkischen Frühstück mit Brot, Käse, Oliven und schwarzem Tee, der roten Linsensuppe, den Meze Vorspeisen wie Şakşuka (Salat aus Auberginen, Kartoffeln, Karotten, Zucchini, Paprika, Tomaten, Joghurt, Knoblauch) oder die Sigara böreği (fingerdicke, gefüllte und frittierte Teigröllchen), Grillspieße, Köfte (Fleischlaibchen), unterschiedliche Pilavlar (Reisgerichte) und dazu jede Menge Ekmek, das türkische Brot. Wenn man noch die ganzen Fischgerichte anführt, dann kann man hier wirklich den ganzen Tag schlemmen. Und kein Essen endet hier ohne die obligatorischen Baklava, ein in Zuckersirup eingelegtes Gebäck aus Blätter- oder Filoteig, gefüllt mit gehackten Walnüssen, Mandeln oder Pistazien.

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Daniela Lehenbauer​

Als Kommunikationsmanagerin sehe ich mich als Netzwerkerin, Geschichtenerzählerin, Event Expertin, Krisen- und Changemanagerin, Analystin und Strategin. Hier schreibe ich über tolle Momente meines Lebens. Viel Spaß beim Stöbern.

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