Tarifa/Cádiz – Top 5

Reisezeitraum: August 2015

  • Tarifa in der andalusischen Provinz Cádiz, ist die am südlichsten gelegene Stadt des europäischen Festlands. Die strategisch bedeutende Lage an der engsten Stelle der Straße von Gibraltar machte Tarifa weltbekannt. Darüber hinaus ist es eine der Welthauptstädte für Wind- und Kitesurfer. Genau das war unser Ziel – sich einmal im Kitesurfen zu probieren. Ich machte nur eine Tandem-Fahrt, Kurse werden von unzähligen Surfschulen angeboten.
  • Ein Auto ist in der Gegend von Vorteil – es gibt allerdings auch gut ausgebaute Busverbindungen in alle möglichen Richtungen. Die Busstation befindet sich gleich bei der Einfahrt nach Tarifa bei der Tankstelle. Strände in der Umgebung kann man mit Busen z.B. gut ausprobieren, genauso wie angrenzende Städte.
  • Nach einem ausgiebigen Strandtag lohnt sich am späten Nachmittag ein Ausflug nach Vejer de la Frontera. Die bezaubernde, weiße Stadt ca. 1 Stunde von Tarifa entfernt besticht durch ihre Häuser mit steilen Gassen und Treppen, kleinen Läden und Boutiquen. Ein tolles Abendessen bei tollem Ambiente hat uns erwartet.
  • Tagesausflüge sind an dieser geografischen Lage ein Muss. Mit der Fähre geht es in nur in nur 35 min nach Tanger (Marokko). Wenn man in Tarifa bei den Reiseveranstaltern komplette Touren bucht, ist das Ticket günstiger, Individualtickets kosten pro Strecke um die Euro 33,- Wenn man Lust hat mal für einen Tag marokkanische Tajine zu essen und sich mit orientalischen Tüchern, Porzellan und Ölen einzudecken, loht sich die Überfahrt alle mal. Tanger bietet als Hafenstadt ansonsten nicht wirklich viel Sehenswertes.
  • Ein weiterer Pflichtausflug in dieser Gegend ist natürlich eine Fahrt nach Gibraltar (Britische Kronkolonie). Mit dem Bus kommt man ganz unkompliziert von Tarifa nach La Linea de la Concepción. Von dort überquert man zu Fuß die Grenze nach Gibraltar und schon ändert sich die Währung von Euro auf das Gibraltar-Pfund. Es passen einem gleich bei der Grenze Reiseveranstalter ab, die einem in 2 Stunden die Highlights des Felsens zeigen. Da wir wenig Zeit hatten, nutzen wir diese Möglichkeit. Trotz britischem Einfluss geht’s mit dem Minibus im Rechtsverkehr bergauf zum Affenfelsen (Apes‘ Rock), den unzählige Magot-Affen säumen, dann weiter in das Innere des Felsen und zur St. Michaels Cave, einer beeindruckenden Tropfsteinhöhle, in der auch Konzerte gespielt werden. Wir werden im Stadtzentrum abgesetzt und haben noch Gelegenheit durch die Innenstadt zu schlendern bevor wir über die kleine Landebahn des Felsen Flughafens von Gibraltar wieder Richtung spanischer Grenze gehen. Ein Ausflug, der sich definitiv lohnt.

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Daniela Lehenbauer​

Als Kommunikationsmanagerin sehe ich mich als Netzwerkerin, Geschichtenerzählerin, Event Expertin, Krisen- und Changemanagerin, Analystin und Strategin. Hier schreibe ich über tolle Momente meines Lebens. Viel Spaß beim Stöbern.

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