Madeira – Top 5

Reisezeitraum: Mai 2006

  • Bei einem Stadtrundgang lässt sich die historische Altstadt Funchals am Besten kennenlernen. Unbedingt besuchen sollte man die 1941 erbaute und bekannte Markthalle Mercado dos Lavradores, in der Markthändler Blumen, Früchte und Fisch zum Kauf anbieten. Besichtigt haben wir auch die im manuelinischem Stil erbaute Kathedrale aus dem 15. Jahrhundert. Die Luftseilbahn, aus österreichischer Produktion, bringt uns dann rauf nach Monte – exotischer Garten und Villenviertel von Funchal, mit der Kirche Nossa Senhora do Monte, mit dem aufgebahrtem Sarg des letzten Kaisers von Österreich, Karl I. Dieser Stadtteil und Wallfahrtsort zugleich liegt 550 Meter über dem Meeresspiegel und bietet einen herrlichen Ausblick auf die ganze Stadt. Im Restaurant der „Quinta do Monte“, einem alten Herrenhaus, schmecken die portugiesischen Speisen ganz großartig. Gewohnt haben wir im Hotel Quinta Bela Vista, indem man, wie der Name schon sagt, einen herrlichen Blick auf Funchal und das Meer hat
  • Was sich definitiv lohnt ist ein Ausflug nach Fajã dos Padres, dem letzten kleinen Paradies auf Madeira. Diese kleine Bucht liegt an der Südküste Madeiras am Fuß der berühmten Steilklippe Cabo Girão, der zweithöchsten der Welt. Es gibt ein kleines Restaurant, man kann schwimmen und fischen gehen, ein paar entzückende Gästehäuser für Übernachtungen und die Besitzer produzieren dort den besten Madeirawein der Sorte ‘Malmsey’. Bis 1998 war die Bucht nur vom Meer aus zugänglich – jetzt gibt es einen 350m hohen, gläsernen Panoramalift, der die Klippe runterfährt zur Bucht.
  • Was man in Madeira natürlich unbedingt machen muss, ist eine Wanderung gehen entlang den Levadas (=Bewässerungskanäle), die in einem ca. 2000 km langen Netz die ganze Insel durchziehen und zu fast allen sehenswerten Punkten führen. Man kann somit auswählen, wie anspruchsvoll die Tour sein soll und erkundet dabei auch noch die unterschiedlichen Klimazonen der Insel.
  • Nicht versäumen sollte man auch die städtische Festung „Forte São Tiago“ im historischen Stadtteil von Funchal. Am Anfang des 17. Jahrhunderts als Schutzfestung des Hafens von Funchal errichtet, besitzt das Fort heute ein Museum mit einer umfangreichen Sammlung der zeitgenössischen portugiesischen Kunst aus den 60er Jahren bis heute. Im Restaurant Forte Sao Tiago kann man auch toll Abendessen.
  • Früh aufstehen heißt es dann für alle, die gerne einen Strandtag einlegen möchten. Da Madeira selbst kaum Sandstrände hat, lohnt sich die 2-3 stündige Schifffahrt nach Porto Santo. Die portugiesische Atlantikinsel liegt etwa 42km nordöstlich von Madeira entfernt und bittet einen 9km langen Sandstrand, den Campo de Baixo. Da die Fährfahrt schon lange dauert, plant man entweder eine Übernachtung dort ein oder nimmt den 20minütigen „Inlandsflug“ vom Flughafen Porto Santo wieder retour nach Madeira.

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Daniela Lehenbauer​

Als Kommunikationsmanagerin sehe ich mich als Netzwerkerin, Geschichtenerzählerin, Event Expertin, Krisen- und Changemanagerin, Analystin und Strategin. Hier schreibe ich über tolle Momente meines Lebens. Viel Spaß beim Stöbern.

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