Lissabon – Top 5

Reisezeitraum: Mai 2012

  • Das Sightseeing Wochenende starteten wir mit einem Spaziergang durch die Gassen der Unterstadt Baixa bevor wir mit dem Aufzug Elevador de Santa Justa in die Oberstadt Bairro Alto fuhren. Wir hatten keinen wirklichen Pläne, was wir sehen wollten, also stolperten wir in Kirchen rein, flanierten bergauf-bergab durch die engen Gassen und kaufen jede Menge Mitbringsel für zu Hause.
  • Ich bin der Meinung, dass man am besten in die Kultur eines Landes eintaucht, wenn man Flohmärkte besucht. Lissabon’s größter Flohmarkt der Feira da Ladra bietet allerhand Kurioses. Ich bin auf der Suche nach Azulejos, die berühmten portugiesischen Kachelfliesen, die schon so „retro“ sind, dass sie wieder „in“ werden und kaufe mir eine als Mitbringsel und dann noch einige alte Stuckaufhängungen für meine Garderobe.
  • Obligatorisch aber auch sehr touristisch ist der Besuch der Burg Castelo de Sao Jorge, die hoch über Lissabon tront und einen tollen Ausblick bietet – wenn man sich mal durch die engen Gassen und steilen Treppen nach oben gequält hat. Von dort aus sieht man gut auf Europa’s längst Brücke, der Ponte Vasco da Gama, und auf die große Statue des Christo Rei (König Christus) auf der anderen Seite des Tejo. Wir sind übrigens auch mit der Fähre beim Hafen unten (Cais do Sodré) über den Tejo nach Cacilhas rüber gefahren. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Bus 101 waren wir dann auch schon im Aufzug Richtung Aussichtsplattform sozusagen bei den Füßen des Christus. Der Blick auf Lissabon bis zum Atlantik war nett, aber nicht gerade ein must-see Sight.
  • Was man aber gesehen haben sollte ist Sintra – königliche Paläste und ein hübscher Ort ca. 30 km nordwestlich von Lissabon entfernt. Man kommt einfach mit der Bahn oder mit dem Bus vom Stadtzentrum hin. Ein perfekter Tagesausflug beginnt mit einem Spaziergang durch die Altstadt, einer Besichtigung des Palácio Nacional de Sintra, dem Castelo dos Mouros (Kastell der Mauren), dann noch ein Abstecher in den Palácio Nacional da Pena mit seinem schönen Park und eventuell noch ein Aufstieg zum Gipfelkreuz Cruz Alta. Am frühen Nachmittag waren wir dann wieder beim Bahnhof in Sintra, da wir unbedingt noch zum Cabo da Roca fahren wollten. Alle 60 Minuten fahren Buse zum 19 km entfernten Felskap, dass als westlichster Punkt Europas gilt. Meeresbrise einatmen und Gedanken schweifen lassen.
  • Dem tollen Essen möchte ich jetzt auch noch einen Absatz schenken. Während dem Schlendern durch die Stadt haben wir immer mal in kleinen Cafés halt gemacht und uns einen Bica, einen kleinen schwarzen Café bestellt. Den haben wir auch gleich am Tresen getrunken – ist günstiger als am Tisch mit Bedienung. Da man im Urlaub auch mal schlemmen sollte, gönnten wir uns ab und an auch eine Pastéis de Belém (mit Puddingcreme gefülltes Blätterteigtörtchen). Mittags schlagen die Lissaboner beim Mittagessen (almoço) so richtig zu und auch Abends waren die Restaurants sehr voll. Deftig würde ich die Küche beschreiben. Also Fisch, Fleisch, Kartoffeln und Reis gabs immer auf den Speisekarten. Als Vegetarierin habe ich mich durch das frische Fischangebot gekostet. Dazu gabs immer Rotwein (vinho tinto) und als Aperitif gebratene Sardinen (sardinhas assadas) oder Oliven. Herrlich!

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Daniela Lehenbauer​

Als Kommunikationsmanagerin sehe ich mich als Netzwerkerin, Geschichtenerzählerin, Event Expertin, Krisen- und Changemanagerin, Analystin und Strategin. Hier schreibe ich über tolle Momente meines Lebens. Viel Spaß beim Stöbern.

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