London – Top 5

Reisezeitraum: 1998, 2001, 2017, Oktober 2018

  • In London Top 5 herauszupicken ist wirklich eine schwierige Aufgabe. Die Stadt hat soviel zu bieten. Jeder Stadtteil hat so seine Besonderheiten. Ich bin mit dieser Stadt auch irgendwie mitgewachsen und habe sie jedes Mal unter einem anderen Gesichtspunkt besucht. Das erste Mal im Rahmen einer Sprachreise, dann ein Mädels-Wochenendtrip durch den Ärmelkanal während meiner Zeit in Paris, Pärchenurlaub und ein Festival Besuch – alles Anlässe die Stadt jedes Mal aufs Neue zu erkunden. Was mir aber immer gut gefällt ist der Camden Lock Market, obwohl sich die Gegend und der Markt in den letzten Jahrzehnten wahnsinnig verändert hat. War es in den 90er Jahren noch eine riesige nicht asphaltierte Fläche, wo Händler ihre Marktstände aufgebaut haben, so ist es bei meinem letzten Besuch 2018 eine zusammengeräumte Gegend mit Malls und Geschäftsstraßen geworden. Trotzdem mag ich das geschäftige Treiben im Norden Londons und man findet in den Vintage Länden immer noch die eine oder andere Besonderheit.
  • Ganz toll finde ich die Gegend um King’s Cross. Es gibt kaum etwas schöneres als an einem Sonntag Morgen den Regent’s Canal entlangzuspazieren. Vorbei an den Hausbooten, die den Kanal säumen, den Ausflugsbooten, den kleinen Cafés und den Seitenstraßen mit seinen Wochenendmärkten. So kann man sich ohne weiteres stundenlang treiben lassen.
  • Was wäre London ohne seine Parks. Egal ob der bekannte Hyde Park, Regent’s Park, St. James’s Park, Green Park, Holland Park oder die Ground’s und Hill’s etwas außerhalb – am besten genießt man dort etwas Erholung vom hektischen Treiben der Stadt bei einem kleinen Picknick.
  • In Punkto wohnen lässt sich in London für jedes Budget in jedem Bezirk etwas finden. Das letzte Mal habe ich in Limehouse im Holiday Inn Express gewohnt. Solide aber nichts besonders, war aber ums Eck von der Tanzfestival Location. Der Stadtteil Limehouse liegt übrigens ganz rechts nach der Tower Bridge an der Themse. Ein klassischer Arbeiterbezirk, mit den typischen englischen Pubs, man kann aber in den vielen Restaurants am Wasser schön Abend essen und einen ausgiebigen Spaziergang entlang der Themse ins Zentrum machen. Im Stadtteil Notting Hill rund um den Protobello Road Market kann man auch gut wohnen und noch dazu erinnert in diesem Viertel alles an den bekannten gleichnamigen Hollywood Streifen. Auch in Westminster habe ich schon mal gewohnt. Vom Budget-Hotel Corbigoe, das mit den kleinen aber sauberen Zimmern ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet, liegen die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten im Zentrum von London, darunter der Buckingham Palace, die Westminster Abbey oder der Big Ben nicht weiter als 1,5 km entfernt.
  • Kultur ist natürlich immer ein Thema in dieser pulsierenden Stadt. Besonders toll fand ich Shakespear’s Romeo & Julia im Shakespeare Globe direkt an der Themse. Für alle, die den tollen Hollywood Film „Shakespeare in Love“ gesehen haben – das Theater ist ein Nachbau der Filmkulisse. Die Stehplatzkarten für das Outdoor Erlebnis haben wir uns übrigens ganz unkompliziert erst am Nachmittag im Theater geholt. Und jedes Mal wenn ich in London bin, statte ich der Tate Britain Galerie einen Besuch ab. Der Eintritt ist frei und die wechselnden Ausstellungen bieten immer etwas Neues. Ich mag auch die Architektur des Museums und die Erreichbarkeit über die Millenium Bridge, von der man einen tollen Ausblick auf die Themse und die London Bridge hat. Für alle, die mit der neuen Sehenswürdigkeit „London Eye“ fahren möchten, sollten sich bewusst sein, dass die Warteschlange schier ewig ist – auch wenn man online die Tickets im Vorhinein gekauft hat – und sich für mich jetzt nicht wirklich auszahlt. Besser ist sich einen Nachmittag Zeit zu nehmen und nach Greenwich rauszufahren. Dieser Stadtteil im Südosten Londons war früher das Zentrum der britischen Marine. Durch seine Sternwarte verläuft der historische Nullmeridian. Man kann dort am Ufer der Themse entlangspazieren, den Greenwich Park mit dem National Maritime Museum besuchen oder sich das Stadtzentrum mit seinen georgianischer und viktorianischer Architektur ansehen. Wenn Hunger aufkommt, dann gibt es den überdachten Greenwich Market.

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Daniela Lehenbauer​

Als Kommunikationsmanagerin sehe ich mich als Netzwerkerin, Geschichtenerzählerin, Event Expertin, Krisen- und Changemanagerin, Analystin und Strategin. Hier schreibe ich über tolle Momente meines Lebens. Viel Spaß beim Stöbern.

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