Kathmandu

Reisezeitraum: Jänner 2017

Uralte Paläste und viel Vergangenheit erwarteten mich heute in Kathmandu. Die Hauptstadt des Landes besticht durch ihre mehr als 50 Tempel, Schreine und alten Paläste, dem bekannten Durbar Square (durbar bedeutet „Palast“) sowie jede Menge Straßenhändler und Fahrradrikschas. Dazu kommt noch der viele Staub, da die Straßen fast alle unbefestigt sind und Mopeds, Taxis und Lastwägen den Staub der Tonerde durch die Luft wirbeln. Alleine die Busfahrt von Bhaktapur nach Kathmandu ist ein Erlebnis. Mit dem öffentlichen Bus, für umgerechnet 20 Cent, fahren wir eine Stunde die 14 Kilometer nach Kathmandu. Alle paar Meter wird angehalten. Ein Junge, der für das Busmanagement zuständig ist, ruft die angefahrenen Stationen bei der Einstiegstür hinaus. Leute steigen ein und aus und wenn nicht gerade alte Menschen oder kleine Kinder unter ihnen sind, kommt der Bus nicht einmal voll zum Stehen. Dazwischen kreuzen Kühe die 4-spurig befahrene Hauptstraße und mit viel Respekt und Geschick weichen Mopeds, PKWs und Busse einfach aus. Angekommen bei der Endstation Ratnapark schmeißen wir uns gleich ins Getümmel der Großstadt. Zum Mittagessen treffen wir Tshering, einen Lehrer der VHS Bhaktapur, der heute auch zufällig in Kathmandu ist und uns über sein zweites Standbein als Sherpa sowie Inhaber einer Trekking-Agentur (www.lamareisen.com) erzählt. Bei der anschließenden Shopping Tour durch das Gassenlabyrinth der Stadt kann man sich auf ein duftintensives Abenteuer aus Weihrauch, Gewürzen und Verkehrsabgasen einstellen. Ich kaufte tibetische Gebetsmühlen, die berühmten Glückfahnen und Schals aus Yak Wolle. Um dem Trubel zu entfliehen fuhren wir im Anschluss nach Bodnath (auch Boudha genannt), einem Vorort im Nordosten von Kathmandu, um dort das UNESCO Weltkulturerbe „Bouddhanath Stuppa“ zu besichtigen. Die 36 Meter hohe Stupa (=kreisförmiger Grabhügel) ist seit Jahrhunderten eines der bedeutendsten Ziele buddhistischer Pilger. Man muss das Bauwerk übrigens im Uhrzeigersinn umrunden. Also ordnen wir uns dem Strom an BesucherInnen ein und machen dasselbe. Dann gibt’s noch einen Ginger-Tee und einen tollen Sonnenuntergang bis wir mit dem Taxi für umgerechnet 8,80 Euro wieder eine Stunde nach Bhaktapur retour fahren. Ein Tag voller Gewusel, Kultur und noch mehr Nepal geht zu Ende.

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Daniela Lehenbauer​

Als Kommunikationsmanagerin sehe ich mich als Netzwerkerin, Geschichtenerzählerin, Event Expertin, Krisen- und Changemanagerin, Analystin und Strategin. Hier schreibe ich über tolle Momente meines Lebens. Viel Spaß beim Stöbern.

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