Seoul – Top 5

Reisezeitraum: Oktober 2015

  • Das beeindruckendste in Seoul war definitiv der Besuch der Grenze zu Nordkorea. In Panmunjom an der „Demilitarisierten Zone„, 56 km nördlich von Seoul, wurde 1953 das Abkommen zur Beendigung des Korea-Krieges unterzeichnet. Die Tour sollte man am besten schon zu Hause bei einem Anbieter (wie z.B. www.panmunjomtour.com) vorreservieren, da die Passdaten im Vorhinein zur Überprüfung benötigt werden. Man fährt dann von Seoul zuerst zu einem Observatorium, wo man einiges über die Geschichte erfährt und einen Blick mit dem Teleskop auf die Felder Nordkoreas werfen kann. Danach geht es weiter in die demilitarisierte Zone, in der UNO Blauhelme das Steuer des Buses übernehmen. Wir steigen aus und werfen einen Blick in das Gebäude, dass genau an der Grenzlinie steht und in dem der Waffenstillstand unterschrieben wurde. Dort steht auch nur einige Meter entfernt ein bewaffneter Nordkoreaner, der seine Seite des Gebäudes bewacht. Wir sind angewiesen worden, keinen Kontakt mit dem Feind aufzunehmen und keinesfalls zu winken. Die Luft könnte man schneiden, so groß ist die Anspannung von Besucher- und BewacherInnen in dem Moment. Danach fahren wir noch die südkoreanische Grenzlinie entlang und unser Reiseleiter erzählt uns noch einiges über Grenzvorkommnisse. Bedrückender und bedeutender Ort zugleich.
  • Unseren Seoul Aufenthalt starten wir mit einem Besuch im französischen Viertel von Seoul – Montmartre bzw. auch Seorae genannt. Es gruppiert sich um die französische Schule und bietet französischen Flair in Geschäften, Cafés und Restaurants. Wenn man nicht wüsste, dass man gerade in Südkorea ist, könnte man wirklich glauben, man geht durch Paris. Man erreicht das Viertel am besten mit der U-Bahn (orange Linie bis Express Bus Station, Exit 5). Am Fluss entlang geht man dann bis zur Fußgängerbrücke auf die andere Straßenseite.
  • Danach gibt es koreanische Kultur im Stadtviertel Bukchon, mit seinen zahlreichen alten, restaurierten Hanok-Häusern. Das Viertel liegt zwischen Gyeongbokgung Palace und Changedokgung Palace und ist am besten mit der U-Bahn Anguk, Exit 2 erreichbar. In der Touristeninformation gibt es einen Plan des Viertel, dass ziemlich hügelig jede Menge Kurioses bietet. Am besten sind dort die Cafés mit internationalen Süßigkeiten.
  • Einkaufen ist natürlich auch ein riesiges Thema hier in Seoul. Es gibt viele Märkte wie z.B. den Dongdaemun Market (Osttormarkt), den Namdaemun Market (Südtormarkt) oder den Yongsan Electronics Market und natürlich jede Menge Shopping Malls und Einkaufsstraßen. In Myeong-dong habe mich mit jeder Menge Seren, Cremes und Masken aus Schneckenschleim eingedeckt – der Anti-Aging-Trend aus Korea!
  • Weggehen lässt sich am besten im Suzie Q in Hongdae. Einfach einem Taxifahrer die Adresse der Bar aufschreiben und er bringt euch um nur wenige koreanische Won dorthin. Die Treppe runter erwartet euch dann perfekter Sound vom Besitzer und Haus-DJ, der eine ganze Wand voller Schallplatten besitzt und für jeden Musikwunsch, die passende Platte hat. Ein paar Bier später sind wir dann in eine Karaokebar gleich ums Eck gegangen, damit auch wir noch selbst etwas Musik machen können. Karaokebars gibt’s fast an jeder Ecke und man mietet sich immer ein ganzes Zimmer inkl. Equipments. Somit gibt es keine Scheu vor fremden ZuhörerInnen.

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Daniela Lehenbauer​

Als Kommunikationsmanagerin sehe ich mich als Netzwerkerin, Geschichtenerzählerin, Event Expertin, Krisen- und Changemanagerin, Analystin und Strategin. Hier schreibe ich über tolle Momente meines Lebens. Viel Spaß beim Stöbern.

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