Tel Aviv – Top 5

Reisezeitraum: Juni 2012, Juli 2013, Juni 2017

  • Leben, als gäbe es kein Morgen ist das Motto dieser sprudelnden Stadt. Tagsüber in Cafés, nachts in Clubs und Bars. Das Thema Frühstücken muss ich aber extra erwähnen. Wer noch nie in einem der vielen Cafés in der Ben-Yehuda-Street mit Eiern, Hummus, Olivenpaste, getrockneten Tomaten, selbst-gemachtem Brot und erstklassigem Cappuccino in den Tag gestartet hat, dem ist wirklich etwas entgangen.
  • Nachtschwärmer kommen definitiv auf ihre Kosten. Egal ob im angesagten Clara Beach Club, dem Under-Ground-Club Cats&Dogs oder in Ruby’s Bar – für jeden Geschmack bietet die Stadt bis in die frühen Morgenstunden jede Menge Unterhaltung. Für alle open-minded LeserInnen unter euch empfehle ich noch den Gay Club Evita.
  • Den Tag sollte man definitiv am wunderschönen Stadtstrand verbringen. Wer sich auspowern möchte kann eine Runde auf der Strandpromenade laufen gehen und sich bei den Outdoor-Fitness-Geräten stählen. Surfen, schwimmen und Sonne tanken ist natürlich auch angesagt. Die Strandbars bieten zudem zu jeder Tageszeit genug Hummus zur Stärkung. 🙂
  • Was wäre ein Besuch von Tel Aviv ohne einen Abstecher in den geschichtsträchtigen Stadtteil Jaffa. Beim Strandpromenaden-Spaziergang landet man in dieser uralten orientalisch-geprägten Hafenstadt mit der St.-Peter-Kirche, Restaurants und Galerien und einen tollen Blick auf das Meer und die Skyline von Tel Aviv. Hinsetzen, Bier und Hummus bestellen und das Treiben genießen.
  • Geschichte, Politik und Religion sind definitiv Themen dieses Landes und gehören respektiert. Mit einem Sherut Sammeltaxi lässt sich ganz leicht ein Tagesausflug nach Jerusalem buchen. Durch die vielen Toren der Stadtmauer tritt man ein in die Altstadt von Jerusalem, die aus einem armenischen, christlichen, jüdischen und muslimischen Viertel besteht. Zu sehen gibt es neben der Grabeskirche, die Klagemauer, den Felsendom, im Hintergrund den Ölberg, die Via Dolorosa und jede Menge Straßenhändler, die TouristInnen religiöse Insignien verkaufen wollen. Durchschlendern und den Geist vergangener Zeiten einatmen.
  • Ad Sprache: Am besten versteht man die Gepflogenheiten des Landes, wenn man sich auch etwas auf die Sprache einlässt. Nach zwei Semestern Iwrit (hebräisch) am Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung (JIFE) http://www.vhs.at/jife konnte ich zumindest ein paar Wörter sprechen und verstehen. Ganz so leicht ist diese älteste Sprache der Welt mit den 22 Buchstaben nämlich nicht. Es gibt keine Großschreibung, die Buchstaben haben eine gewisse Flexibilität im Aussehen, die Rangordnung ist wichtig und man schreibt von rechts nach links. Hebräisch hat sich von gesprochener zur schriftlichen Sprache entwickelt und zeugt von Besonderheiten wie, dass Artikel nicht das Geschlecht bestimmen oder das man keine Vokale schreibt, sondern Punktationen unter den Buchstaben macht. Jeder sollte allerdings Schalom für Hallo/Auf Wiedersehen und Friede sowie Ani (=ich) Daniela, was soviel heißt wie mein Name ist Daniela sagen können. Toda heißt DANKE und das ich aus Österreich bin heißt: Ani me Austria. Und wenn sich jemand bei euch vorstellt und ihr sagen wollt, freut mich dich kennenzulernen, bist du mit „naim meod (=sehr angenehm)“ richtig. Das schöne an der Sprache ist, dass hebräische Wörter eine Funktion und eine Bedeutung haben.

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Daniela Lehenbauer​

Als Kommunikationsmanagerin sehe ich mich als Netzwerkerin, Geschichtenerzählerin, Event Expertin, Krisen- und Changemanagerin, Analystin und Strategin. Hier schreibe ich über tolle Momente meines Lebens. Viel Spaß beim Stöbern.

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