Peking – Top 5

Reisezeitraum: September 2019

  • Wie sehr und in welchem Tempo China sich verändert, kann man am besten in Peking feststellen. In der Hauptstadt stehen die Kaiserpaläste, die Verbotene Stadt, die Tempel der Vergangenheit neben den Wolkenkratzern des 20. Jahrhunderts. Ohne Google Translator geht übrigens noch nichts, da die Chinesen sehr schlecht englisch sprechen – wenn überhaupt. Für Taxifahrer am besten die Visitenkarte von Hotel oder Restaurant mithaben oder sich von einem zweisprachigen Chinesen auf Chinesisch notieren lassen. Und für die Orientierung beim Sight-Seeing die Maps-Me-App mit der Offline-Karte für Peking.

  • Gleich am ersten Tag nahmen wir uns für umgerechnet Euro 90,- einen privaten Taxifahrer, der uns zu einem Teilstück der Chinesischen Mauer brachte. Nach ca. 90 min Fahrtzeit erreichten wir die Mutianyu Great Wall. Schnell kaufte unserer Fahrer unsere Tickets und schon ging es auch schon mit dem alten Sessellift rauf auf die Mauer. Man kann natürlich auch die 100te Stufen raufsteigen, aber so geht es in 15 Minuten viel bequemer. Danach laufen wir zwei Stunden in beide Richtungen des gut restaurierten Mauerteils und bestaunen die antike Bauweise und die unendliche Weite des hügeligen Tals. Ein einmaliges Erlebnis, wenn man bedenkt in welchem Jahrzehnt diese Mauser gebaut wurde. Danach gönnten wir uns den Adrenalinkick und nahmen die Rodelbahn hinab ins Tal. Am Abend stand dann noch etwas Kultur am Programm. Mehr Tradition als ein Besuch der Chinesischen Oper im Liyuan Theatre geht wohl kaum mehr. Es war komisch, skurril und wirklich nett für 60 Minuten inkl. englischen Untertiteln. Zu den Paukenschlägen und quietschigen Gesängen gesellen sich eindrucksvolle Kostüme, bunt angemalte Gesichter und akrobatische Kunststücke.
  • Einen ganzen Tag widmeten wir der Verbotenen Stadt. Und ich würde sagen, die Zeit braucht man auch. Bei fast 40 Grad standen wir fast 2 Stunden in der Schlange, um überhaupt mal reingelassen zu werden, um sich nach der Pass- und Security-Kontrolle für das Eintrittsticket anzustellen. Wir wurden aber mit wirklich viel Sehenswertem belohnt. Von Innenhof zu Innenhof schlenderten wir durch die großzügigen Anlagen des Palastes und kamen aus dem Staunen gar nicht raus. Unbedingt einen Besuch dafür einplanen. Ums Eck ist übrigens auch noch der Tian’anmen Platz, das Chinesische Nationalmuseum, die Große Halle des Vokes und das Mao Mausoleum, dass man sich bei der Gelegenheit noch ansehen sollte. Besonders schön ist am Abend auch ein Spaziergang durch die alten Hutongs in Peking. Neben Glocken- und Trommelturm betritt man nahe der U-Bahn-Station Shichahai das alte China. Viel Handgemachtes, alte Häuser und jede Menge gutes chinesisches Essen erwarten euch.
  • Gewohnt haben wir im Beijing Prime Hotel in Wangfujing. Diese Straße ist auch zugleich eine der Haupteinkaufsmeilen in Peking. Und man findet hier jede Menge Department Stores und alle möglichen internationalen Marken. Wer sich nach langen Sight-Seeing Touren was gutes Tun möchte, sollte unbedingt einen Abstecher ins Spa machen. So gute Qualität zu einem unschlagbaren Preis findet man zu Hause nicht so leicht. Wir waren im Hong xi zu Health Center für eine Stunde Rückenmassage und dem obligatorischen Ear Cleaning. Ein Must!
  • Dem Chinesischen Essen muss ich natürlich auch einen Absatz widmen. In Peking hält die Globalisierung groß Einzug. In fast jeder U-Bahn-Station gibt es Bäckereien und die Chinesen laufen mit ihren Café-Latte‘s genauso durch die Gegend wie in jeder amerikanischen Großstadt. Auf Tripadvisor lassen sich die angesagtesten Lokale finden. Und zum Glück findet man dabei auch noch traditionelle Peking-Ente, Hot-Pot oder Szechuan Chicken Lokale. Ein Schlemmerparadies – auch für Vegetarier.

 

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Daniela Lehenbauer​

Als Kommunikationsmanagerin sehe ich mich als Netzwerkerin, Geschichtenerzählerin, Event Expertin, Krisen- und Changemanagerin, Analystin und Strategin. Hier schreibe ich über tolle Momente meines Lebens. Viel Spaß beim Stöbern.

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